• Union Elektricitäts-Gesellschaft AG: Rest der UEG-Montagehalle von 1897.

    Rest der UEG-Montagehalle von 1897. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

  • Union Elektricitäts-Gesellschaft AG: Die sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindliche AEG-Turbinenalle.

    Die sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindliche AEG-Turbinenalle. Bildnachweis/Lizenz: Oana Popa. CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Union Elektricitäts-Gesellschaft AG

Das 1900 nach Plänen von Franz Stasche für die Union Elektricitäts-Gesellschaft AG (UEG) vollendete Verwaltungsgebäude präsentiert sich zur Huttenstraße hin als viergeschossiges Bauwerk im Stil der märkischen Backsteingotik. Die 1892 gegründete UEG baute zunächst elektrische Straßenbahnen, Krane und Grubenlokomotiven und plante bald auch komplette Elektrizitätswerke. In der großen „Bereinigungskrise“ der Elektroindustrie konnte das Unternehmen seine Selbständigkeit nicht behaupten. Verhandlungen zwischen der Anteilseignerin Ludwig Loewe & Co. AG und der AEG mündeten 1904 in die komplette Übernahme durch die AEG.

Außer dem Verwaltungsgebäude ist von der ursprünglichen Anlage der UEG nur noch der Rest einer bereits 1897 in Betrieb genommenen Montagehalle erhalten. In unmittelbarer Nachbarschaft ließ die AEG  1908 nach Plänen von Peter Behrens und Karl Bernhard die berühmte Turbinenhalle errichten. Heute gehört das Betriebsgelände zur Siemens AG.

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Siemens KWU, vormals AEG in der Berliner Denkmaldatenbank

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