• Umspannwerk „Knie“: Umspannwerk „Knie“, 1922/23 nach Plänen von Klingenberg & Issel errichtet

    Umspannwerk „Knie“, 1922/23 nach Plänen von Klingenberg & Issel errichtet Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

  • Umspannwerk „Knie“: Umspannwerk

    Umspannwerk "Knie" in Charlottenburg. Bildnachweis/Lizenz: Fridolin freudenfett, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Umspannwerk „Knie“

Die Inbetriebnahme des Umspannwerks im November 1923 erfolgte gut ein Jahr nach der Angliederung der Kraftwerke und Stromversorgungsanlagen der bisher selbständigen Vorortgemeinden an die Städtischen Elektrizitätswerke Berlin. Das Umspannwerk „Knie“ diente der Verstärkung der Drehstromversorgung Charlottenburgs. Das nach Plänen des Architekturbüros Klingenberg & Issel gestaltete Bauwerk ist ein zweigeschossiger, flachgedeckter Backsteinbau mit auffälliger, neusachlicher Klinkerornamentik. Auch die nördliche Schmalseite mit einem halbrunden Abschluss in Form einer Apsis verleiht dem Gebäude ein unverwechselbares Erscheinungsbild.

Im Zuge einer Modernisierung veränderte die Bewag 1980 die Anlage. Sie ließ eine an der Ostseite befindliche Transformatorenzelle abreißen und durch einen Stahlbeton-Neubau mit Kupferverkleidung (Architekt: Helge Pitz) ersetzen. Seitdem ist die Bezeichnung Umspannwerk Charlottenburg geläufig.

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Gleichrichterwerk Charlottenburg in der Berliner Denkmaldatenbank

 

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