• Ullstein-Haus: Der Uhrturm des Ullstein-Haus ist von Weitem sichtbar

    Der Uhrturm des Ullstein-Haus ist von Weitem sichtbar Bildnachweis/Lizenz: Florian Rizek CC BY-SA 3.0

  • Ullstein-Haus: Die Ullstein-Eule war das Markenzeichen des Verlags

    Die Ullstein-Eule war das Markenzeichen des Verlags Bildnachweis/Lizenz: Dirk Ingo Franke CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Ullstein-Haus

Das 1927 eröffnete Ullstein-Haus prägt mit seiner vertikalen Fassade und dem imposanten Turm die Umgebung am Tempelhofer Hafen. Der von Eugen Schmohl entworfene Stahlbetonskelettbau zeigt sich nach außen mit einer expressiven Gestaltung aus Backstein und auffälligen Skulpturen. Im Inneren waren die Zeitschriften- und Bücherdruckerei, sowie die Verwaltung des Ullstein-Verlags untergebracht. Die Nationalsozialisten enteigneten die Besitzer wegen ihrer jüdischen Herkunft. Erst nach dem Krieg erhielten diese den Verlag wieder zurück.

Das Gebäude zeugt von der Bedeutung Berlins als Zeitungsstadt. Die Axel Springer Gruppe druckte hier noch bis 1985 Zeitungen und Zeitschriften. In den 1990er Jahren folgte die Umnutzung für verschiedenen Gewerben und Modefirmen. Entlang des Kanals kam zu dieser Zeit ein großer Anbau hinzu.

Das Ullstein-Druckhaus in der Berliner Denkmaldatenbank

Das Ullsteinhaus bei Wikipedia

 

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