• Tempelhofer Hafen: Blick vom Tempelhofer Damm nach Osten auf die Telegraphenfabrik von Lorenz.

    Blick vom Tempelhofer Damm nach Osten auf die Telegraphenfabrik von Lorenz. Bildnachweis/Lizenz: Andreas Muhs

  • Tempelhofer Hafen: Hinter dem konservativen Erscheinungsbild des Getreidespeichers versteckt sich ein hochmoderner Bau aus Eisen und Beton.

    Hinter dem konservativen Erscheinungsbild des Getreidespeichers versteckt sich ein hochmoderner Bau aus Eisen und Beton. Bildnachweis/Lizenz: Andreas Muhs

Tempelhofer Hafen

Der Tempelhofer Hafen war einer der bedeutendsten Häfen am Teltowkanal. Seit seinem Bau 1906 sicherte er die Versorgung des Berliner Südens. Nach Plänen der Ingenieure Christian Havestadt und Max Contag erbaut, lag er sechs bis acht Meter unter dem Straßenniveau und bot für etwa 10 bis 12 Kähne Platz. Zu dem Hafengelände gehört unter anderem das Telegraphenwerk der C. Lorenz AG sowie das Ullstein-Druckhaus.

Nach der Fertigstellung des Teltowkanals errichtete der Landkreis 1906 bis 1908 noch ein vier- und fünfgeschossiges, hochmodernes Speichergebäude, das zur Lagerung von Getreide genutzt wurde.

2007 wurden der Hafen und das Speichergebäude grundlegend saniert. Seitdem hat ein Shoppingcenter die beiden unteren Etagen bezogen. In den Obergeschossen haben sich Büros und Praxen angesiedelt. Auch die anderen Gebäude auf dem Hafengelände werden vielfältig genutzt.

Geschichte des Shopping-Centers Tempelhofer Hafen

Hafen Tempelhof in der Berliner Denkmaldatenbank

Hafen Tempelhof bei Wikipedia

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