• Stadtmuseum

    In Wittenberge wurden über sieben Millionen Haushaltsnähmaschinen produziert. Bildnachweis/Lizenz: Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V., Nada Quenzel

  • Stadtmuseum

    Die "Alte Burg" ist das älteste Gebäude der Stadt. Es wurde 1669 als Weißes Schloss der "Edlen Herren Gans zu Putlitz" erbaut. Bildnachweis/Lizenz: Jens Wegner

Stadtmuseum „Alte Burg“ Wittenberge

Fast 100 Jahre lang trug die Stadt Wittenberge den Beinamen „Stadt der Nähmaschinen“. 1903 eröffnete das amerikanische Unternehmen Singer Manufacturing Company einen Produktionsstandort für Nähmaschinen. Zu den vielen Anbauten gehört auch der 1929 errichtete Wasserturm mit der größten freistehenden Turmuhr auf dem europäischen Festland. Bis 1945 wurden Singer-Maschinen in Wittenberge produziert. Zu Zeiten der DDR produzierte die Fabrik als VEB (Volkseigener Betrieb) Nähmaschinenwerk Wittenberge die Exportschlager VERITAS und Naumann. Im Jahr 1989 wurde die siebenmillionste VERITAS Haushaltsnähmaschine in Wittenberge produziert. Kurz nach der Wiedervereinigung schloss das Werk 1992.

Das Stadtmuseum „Alte Burg“ gibt Einblicke in das soziale und kulturelle Leben der Mitarbeiter und ihrer Familien und beleuchtet die Technik und Wirtschaft der Nähmaschinenproduktion. Zahlreiche historische Nähmaschinen, unter anderem aus dem Jahr 1865, sind im Stadtmuseum und im Uhrenturm ausgestellt.

Das Stadtmuseum „Alte Burg“ Wittenberge ist ein Geheimtipp des Touristischen Netzwerks Industriekultur in Brandenburg.

Website des Stadtmuseums

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