• Siemens Apparate und Maschinen GmbH (Luftfahrtgerätewerk) - Carossa-Quartier: Ansicht der Werksanlage vom Havelufer.

    Ansicht der Werksanlage vom Havelufer. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

  • Siemens Apparate und Maschinen GmbH (Luftfahrtgerätewerk) - Carossa-Quartier: Eines der Gebäude des Siemens-Luftfahrtgerätewerkes.

    Eines der Gebäude des Siemens-Luftfahrtgerätewerkes. Bildnachweis/Lizenz: Leonhard Lenz, CC0 via Wikimedia Commons

Siemens Apparate und Maschinen GmbH (Luftfahrtgerätewerk) – Carossa-Quartier

Im Zuge der Wiederaufrüstung ließ die Siemens Apparate und Maschinen GmbH von 1938 bis 1942 im Auftrag des Reichsluftfahrtministeriums in Hakenfelde ein neues großes Werk mit Anbindung an die Havel eigens für die Produktion von Luftfahrtgerät erbauen. Wichtigste Forschungsaufgabe war hier die Entwicklung des „Autopiloten“. Siemens-Hausarchitekt Hans Hertlein ordnete zur Streitstraße hin fünf vier- bis sechsgeschossige Verwaltungs- und Labortrakte in geometrisch klaren Formen an, von denen drei eine Hofanlage bilden. Dominiert wird dieser Gebäudekomplex von einem elfgeschossigen Turm mit Aufzugsanlage, Wasserbehälter und einer weithin sichtbaren Uhr. Zur Havel hin erstreckt sich ein langgestreckter, vierstöckiger Produktionsbau, umgeben von mehreren Hallen und Baracken.

Das gesamte Areal überstand den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet. Nach dem Krieg waren hier ein Krankenhaus und eine Schule untergebracht. Nach umfassender Sanierung in den frühen 2000er Jahren trägt der Komplex den Namen „Carossa Quartier“ und dient als Einkaufs- und Gewerbezentrum, aber auch als gediegene Wohnanlage.

Siemens Apparate und Maschinen GmbH (Luftfahrtgerätewerk) bei Kultur und TechnikTouren

Siemens-Luftfahrtgerätewerk in der Berliner Denkmaldatenbank

Die Geschichte von Siemens bei Wikipedia

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