• Shell-Haus: Die Fassade entlang des Kanals besticht durch ihre feine Gliederung und die weichen Kanten.

    Die Fassade entlang des Kanals besticht durch ihre feine Gliederung und die weichen Kanten. Bildnachweis/Lizenz: Ralf Roletschek, GFDL 1.2, //commons.wikimedia.org/wiki/File:2009-07-26-berlin-by-RalfR-14.jpg

  • Shell-Haus: Das Gebäude mit den wellenförmigen Rundungen ist dem Stil der Neuen Sachlichkeit zuzuordnen.

    Das Gebäude mit den wellenförmigen Rundungen ist dem Stil der Neuen Sachlichkeit zuzuordnen. Bildnachweis/Lizenz: bzi, Nathalie Scholl

Shell-Haus

Mit sanft geschwungener Fassade und lang gezogenen Fensterbändern steht das Shell-Haus am Ufer des Landwehrkanals. Ende der 1920er Jahre gewann der Architekt Emil Fahrenkamp den Wettbewerb für das 5- bis 10-geschossige Bürogebäude. Dank einer umfassenden Sanierung vor wenigen Jahren erstrahlt das Gebäude heute wieder im selben weißlichen Glanz wie damals. Dieser ist dem Travertin an der Fassade geschuldet, im Inneren besteht der Bau jedoch aus einer leichten Stahlkonstruktion.

Das Gebäude hat eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich. Die namensgebende Ölfirma Shell konnte hier nur ein paar Jahre bis zur Enteignung durch die Nationalsozialisten bleiben. Das im Krieg teilweise beschädigte Haus war später lange Zeit Hauptsitz der BEWAG. Seit 2012 ist es ein Dienstsitz des Bundesministeriums der Verteidigung.

Das Shellhaus in der Berliner Denkmaldatenbank

Das Shell-Haus bei Wikipedia

 

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