• Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen: Auf dem Funkerberg befindet sich eine Sammlung vollständig erhaltener Rundfunksender.

    Auf dem Funkerberg befindet sich eine Sammlung vollständig erhaltener Rundfunksender. Bildnachweis/Lizenz: Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V., Nada Quenzel

  • Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen: Blick auf das Senderhaus 1

    Blick auf das Senderhaus 1 Bildnachweis/Lizenz: Förderverein-Sender-Königs-Wusterhausen-e.V.

Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen

Der Funkerberg in Königs Wusterhausen ist die Wiege des Rundfunks in Deutschland. Am 22. Dezember 1920 wurde aus dem Senderhaus 1 mit dem so genannten Weihnachtskonzert die erste Radiosendung in Deutschland gesendet. Der reguläre Sendebetrieb wurde 1995 eingestellt. Bereits ein halbes Jahr später eröffnete das Sender- und Funktechnikmuseum.

Dem historischen Weihnachtskonzert kann im großen Sendesaal noch immer gelauscht werden. Am 250.000 Watt Mittelwellensender aus Berlin-Köpenick werden die Dimensionen der Sendetechnik bewusst. Ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Rundfunkstadt ist mit 210 Metern Höhe der Mast 17. Er ist der älteste erhaltene Antennenträger in Deutschland. Ein Modell des Funkerbergs im Maßstab 1:200 gibt Einblick in die gigantischen Ausmaße des Antennenwaldes von Königs Wusterhausen. Ein weiteres Highlight ist ein riesiger 1000 PS Deutz Dieselmotor – der letzte seiner Bauart weltweit. Der Museumssender welle370 sendet vom Funkerberg und gibt dabei Einblicke in die Entstehung von Radiosendungen.

Das Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen ist ein Geheimtipp des Touristischen Netzwerks Industriekultur in Brandenburg.

Website des Sender- und Funktechnikmuseums

Der Funkerberg bei Wikipedia

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