• Schwarztkopff-Siedlung mit ehem. Werksgelände Stadt Wildau: Die heutige Schwartzkopff-Siedlung entstand hauptsächlich in der Zeit zwischen 1900 und 1925 als Wohnsiedlung für die Arbeiter im Schwartzkopff-Werk.

    Die heutige Schwartzkopff-Siedlung entstand hauptsächlich in der Zeit zwischen 1900 und 1925 als Wohnsiedlung für die Arbeiter im Schwartzkopff-Werk. Bildnachweis/Lizenz: Helicolor Luftbild Ost GmbH

  • Schwarztkopff-Siedlung mit ehem. Werksgelände Stadt Wildau: Direkt am S-Bahnhof liegt die Technische Hochschule Wildau.

    Direkt am S-Bahnhof liegt die Technische Hochschule Wildau. Bildnachweis/Lizenz: Helicolor Luftbild Ost GmbH

Schwarztkopff-Siedlung mit ehem. Werksgelände Stadt Wildau

Ende des 19. Jahrhunderts verlagerte die Berliner Maschinenbau AG (BMAG) ihre Produktion vom  Berliner Zentrum an den Standort, woraus sich das heutige Wildau entwickelte. 1897 begann der Bau der Schwarztkopff-Siedlung für die Arbeiter und Angestellten am neuen Werksgelände. Der Name geht auf den Gründer der BMAG Louis Schwartzkopff zurück. Bis 1918 entstanden ca.  950 Wohnungen, die den Betriebsangehörigen und ihren Familien sehr gut ausgestatteten Wohnraum boten. Werk und Siedlung formten bereits eine kleine Stadt mit Bahnhof, Schule, Turnhalle, Geschäften, Turn- und Festplatz, Bootshaus, Badeanstalt, Postamt, Kirche und dem „Casino“ als Kulturhaus.

Die Werkssiedlung wurde seit Anfang der 1990er Jahre denkmalgerecht und unter Einsatz von Mitteln der Städtebauförderung umfassend saniert, wofür die Wildauer Wohnungsbaugesellschaft als Eigentümerin 2012 mit dem Deutschen Bauherrenpreis ausgezeichnet wurde. Dort, wo früher Lokomotiven gebaut wurden, befindet sich heute neben zukunftsorientiertem Gewerbe mit der TH Wildau die größte Technische Hochschule Brandenburgs.

Die Schwarztkopff-Siedlung mit ehemaligem Werksgelände in der Stadt Wildau ist ein Geheimtipp des Touristischen Netzwerks Industriekultur in Brandenburg.

Website der Stadt Wildau

Website der TH Wildau

Die Stadt Wildau bei Wikipedia

Kommentar schreiben