• Sacrower Heilandskirche: Der Glockenturm ist nach Vorbild der italienischen Campanile erbaut.

    Der Glockenturm ist nach Vorbild der italienischen Campanile erbaut. Bildnachweis/Lizenz: Wikimedia Commons Musil CC-BY-SA 3.0

  • Sacrower Heilandskirche: Heilandskirche am Port von Sacrow

    Heilandskirche am Port von Sacrow Bildnachweis/Lizenz: Sascha Kohlmann, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

  • Sacrower Heilandskirche: Das Original der Gedenktafel ist im Deutschen Technikmuseum Berlin zu sehen.

    Das Original der Gedenktafel ist im Deutschen Technikmuseum Berlin zu sehen. Bildnachweis/Lizenz: Wikimedia Commons, Musil, CC-BY-SA 3.0

Sacrower Heilandskirche

1844 wurde südlich des Potsdamer Ortsteils Sacrow eine Kirche mit freistehendem Glockenturm nach italienischem Vorbild erbaut. 1897 nutzten die Physiker Adolf Slaby und Georg Graf von Arco den Glockenturm zur Errichtung der ersten deutschen Antennenanlage für drahtlose Telegraphie. Von der Station auf dem Glockenturm glückte die Übertragung zu der 1,6 km entfernten Empfängerstelle auf der Matrosenstation Kongsnæs am gegenüberliegenden Ufer des Jungfernsees. Im Herbst 1897 gelang eine Funkverbindung von Schöneberg nach Rangsdorf, ein Jahr später konnten bereits über 60 km nach Jüterbog überbrückt werden.

Seit 1928 erinnert ein Gedenkstein an den geglückten Versuch von 1897. Nachdem in den 1990er Jahren eine Kopie eingesetzt wurde, ist das Original heute im Technikmuseum zu sehen.

Technische Details der Übertragung

Die Heilandskirche bei Wikipedia

Matrosenstation Kongsnæs

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