• Peter-Behrens-Haus, ehem. NAG: Der repräsentative Lichthof wird eingefasst von viergeschossigen Arkadengängen.

    Der repräsentative Lichthof wird eingefasst von viergeschossigen Arkadengängen. Bildnachweis/Lizenz: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und BZI, Foto: Andreas Muhs

  • Peter-Behrens-Haus, ehem. NAG: Die Geschossfabrik der NAG mit dem markanten Wasserturm von Peter Behrens

    Die Geschossfabrik der NAG mit dem markanten Wasserturm von Peter Behrens Bildnachweis/Lizenz: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und bzi, Foto: Andreas Muhs

Peter-Behrens-Haus, ehem. NAG

Das nach dem Architekten benannte Peter-Behrens-Haus bildet den städtebaulichen Abschluss der Wilhelminenhofstraße. Der 1917 fertiggestellte Bau fällt vor allem wegen des markanten Wasserturms auf. Die Nationale Automobil-Gesellschaft produzierte hier bis Mitte der 1930er Jahre Fahrzeuge verschiedenster Art. Danach siedelte der Mutterkonzern AEG die Forschung und Produktion für Telefunken am Standort an. Zu DDR-Zeiten stellte das Werk für Fernsehelektronik (WF) hier vor allem Bildröhren für Fernsehgeräte her. Diese kamen nicht nur in Ostdeutschland zum Einsatz und wurden noch bis 2005 von Samsung weiter produziert.

Heute nutzen verschiedene Firmen und die Hochschule für Technik und Wirtschaft das Gelände, es stehen jedoch auch einige Teile des Gebäudekomplexes leer und warten auf eine zukünftige Nutzung.

Porträt in der Faltmappe „Industriekultur in Berlin“

Porträt des Industriesalons (Werksmuseum WF)

Besucherzentrum Industriesalon Schöneweide (große Teile der Werksammlung sind heute hier zu sehen)

Die Nationale Automobil Gesellschaft in der Berliner Denkmaldatenbank

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