• Pelikan-Haus: Frontansicht des Pelikan-Hauses

    Frontansicht des Pelikan-Hauses Bildnachweis/Lizenz: Florian Rizek CC BY-SA 3.0

  • Pelikan-Haus: Das Relief mit Pelikan-Motiv

    Das Relief mit Pelikan-Motiv Bildnachweis/Lizenz: Florian Rizek CC BY-SA 3.0

Pelikan-Haus

Georg Salomonsohn, Bankier und Besitzer der Metallwarenfabrik Hompesch & Co, ließ zwischen 1901 und 1905 das heutige Pelikan-Haus errichten. Der Architekt Kurt Berndt, der mehrere herausragende Gewerbehöfe in Berlin entwarf, konzipierte das fünfgeschossige Gebäude im neoklassizistischen Stil. Architektonische Highlights bilden die großen Fensterflächen, die klassizistischen Säulengestaltung und der auffallende Bauschmuck in der fünften Etage, der überlebensgroße Atlanten darstellt.  Ansässig waren hier neben der Metallwarenfabrik Hompesch, unter anderem eine Tapisseriefabrik und die Zigarettenfabrik Massary. Das Viertel im Umfeld der Ritterstraße erlangte Bekanntheit durch seine anliegenden Geschäfte und die vielen repräsentativen Bauten, in denen Luxusprodukte für Handelsvertreter und Exporteure präsentiert wurden.

Ab 1933 übernahm die Firma Günther Wagner den Komplex, die unter dem Markenzeichen „pelikan“ Schreibgeräte und Tinte produzierten. Die Fassade ziert noch heute die Aufschrift „Pelikan-Haus“ und ein Relief mit Pelikan-Motiv. Seit Herbst 2014 ist hier die Brillenmanufaktur MYKITA ansässig.

Das Peilkan-Haus in der Berliner Denkmaldatenbank

Das Pelikan-Haus bei Wikipedia

 

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