• Patent-Papierfabrik Hohenofen: Außenansicht der Papierfabrik.

    Außenansicht der Papierfabrik. Bildnachweis/Lizenz: Patent-Papierfabrik Hohenofen e.V.: Sergeji Horovitz

  • Patent-Papierfabrik Hohenofen: Mahlholländersaal in dem Lumpen zu Papierherstellung zerkleinert wurden.

    Mahlholländersaal in dem Lumpen zu Papierherstellung zerkleinert wurden. Bildnachweis/Lizenz: Patent-Papierfabrik Hohenofen e.V.: Patrick Groossens

Patent-Papierfabrik Hohenofen

Die Papierfabrik wurde 1838 auf den Fundamenten eines im 17. Jahrhundert gegründeten und den Ortsnamen „Hohen Ofen“ prägenden sogenannten „Seigerhüttenwerkes“ errichtet.  Nach der Einstellung des Betriebes aufgrund von Rohstoffmangel, installierte die Preußische Seehandlung in Hohenofen eine moderne Anlage mit einer der ersten in Deutschland aufgestellten Langsiebmaschinen und erweiterte damit die Patent- Papierfabrik Berlin.

Die ursprünglich auf Wiederverwertung von Hadern bzw. Lumpen ausgerichtete Produktionslinie ist vollständig erhalten geblieben und Grundlage für die Anerkennung als „National wertvolles Kulturdenkmal“. In der Papierfabrik lässt sich, aufgrund  schrittweiser Modernisierungen im Rahmen zahlreicher Besitzerwechsel, die technische Entwicklung der Papierproduktion gut sichtbar nachvollziehen. Produziert wurden in der Anfangszeit  neben „Alltagspapieren“ auch hochfeine Wasserzeichenpapiere für Preußische Staatsdokumente. Als volkseigener Betrieb der DDR erlangte das Werk insbesondere aufgrund der Herstellung und des internationalen Exports von Transparent-Zeichenpapier Bedeutung.

Die Fabrik wurde 1992 stillgelegt. Inzwischen engagiert sich ein Verein für die  Sanierung des Gebäude- und Maschinenbestandes und für die Revitalisierung des zwei Hektar großen Areals zugunsten von Kultur- und Bildungsangeboten.

Webseite der Patent-Papierfabrik Hohenofen

Patent-Papierfabrik Hohenofen in der Brandenburger Denkmaldatenbank

Patent-Papierfabrik Hohenofen bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

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