• Margarethenhütte Großdubrau: Elektroporzellan aus der Margarethenhütte wurde weltweit verkauft.

    Elektroporzellan aus der Margarethenhütte wurde weltweit verkauft. Bildnachweis/Lizenz: Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V., Nada Quenzel

  • Margarethenhütte Großdubrau: Der Eingangsbereich des Museums.

    Der Eingangsbereich des Museums. Bildnachweis/Lizenz: Karin Fleischer

Margarethenhütte Großdubrau

Der Berliner Fabrikant Hermann Schomburg kaufte 1872 die Margarethenhütte, in der seit 1854 zunächst Braunkohle gefördert und später Tonwaren und Ziegel hergestellt wurden. Mit der Produktion von Isolatoren aus Porzellan, die für die aufkommende Elektroindustrie unabdingbar waren, erschloss sich das Unternehmen einen Wachstumsmarkt. Um 1900 belieferte die Firma die ganze Welt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Fabrik demontiert und durch einen Brand geschädigt. Der Wiederaufbau begann umgehend. Bis 1989 wurde die als VEB Elektroporzellanwerk Margarethenhütte Großdubrau geführte Fabrik kontinuierlich erweitert und hatte sich zum weltweit anerkannten Hersteller von Elektroporzellan entwickelt.

Nach der Wiedervereinigung wurde das Werk 1991 stillgelegt. In einem Rundofengebäude von 1885 ist heute das Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte untergebracht und gibt Einblicke in die Geschichte der Firma und das Thema Stromerzeugung sowie in die Industrie- und Zeitgeschichte der Region.

Das Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte ist ein Geheimtipp des Touristischen Netzwerks Industriekultur in Brandenburg und der ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur.

Website des Museums

Die Margarethenhütte bei Wikipedia

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