• Kunstgussmuseum Lauchhammer: Blick in den Ausstellungsraum Bau- und Gebrauchsguss.

    Blick in den Ausstellungsraum Bau- und Gebrauchsguss. Bildnachweis/Lizenz: Kunstgussmuseum Lauchhammer

  • Kunstgussmuseum Lauchhammer: Eisenguss eines Stahlgießers vor dem Museum.

    Eisenguss eines Stahlgießers vor dem Museum. Bildnachweis/Lizenz: Kunstgussmuseum Lauchhammer

Kunstgussmuseum Lauchhammer

1784 gelingt im Süden Brandenburgs eine Sensation: in der Kunstgießerei in Lauchhammer funktioniert die weltweit erste Herstellung einer lebensgroßen Hohlfigur aus Eisen. 1725 hatte Benedicta Margaretha Freifrau von Löwendal eine Eisengießerei gegründet, die Dinge des alltäglichen Bedarfs wie Ofenplatten produzierte. Ende des 18. Jahrhunderts spezialisierte sich die Gießerei auf Statuen und Büsten. Ab den 1830er Jahren wurde auch Bronze als Gussmaterial in Lauchhammer verwendet. Sehr zur Freude der Berliner Bildhauer, die fortan ihre Skulpturen in Lauchhammer in Auftrag gaben. Im Berliner Stadtbild finden sich noch immer zahlreiche Werke aus Lauchhammer: zum Beispiel die Glocke des Berliner Doms, die Tierskuplturen im Tierpark sowie etwa 300 Straßenpumpen.

Die Kunst- und Glockengießerei Lauchhammer ist noch immer in Betrieb und kann gemeinsam mit dem Kunstgussmuseum besichtigt werden. Das Museum erzählt die 200-jährige Geschichte der Kunstgießerei in Lauchhammer und zeigt den historischen Modellfundus, Gebrauchsgegenstände sowie Bildnisse aus Eisen und Bronze.

Das Kunstgussmuseum Lauchhammer ist eine Empfehlung des Touristischen Netzwerks Industriekultur in Brandenburg.

Website des Kunstgussmuseums Lauchhammer

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