• Kraftwerk Plessa: Das Kraftwerk ist im Originalzustand und kann besichtigt werden.

    Das Kraftwerk ist im Originalzustand und kann besichtigt werden. Bildnachweis/Lizenz: Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V., Nada Quenzel

  • Kraftwerk Plessa: Die über 100m hohen Schornsteine sind weithin sichtbar.

    Die über 100m hohen Schornsteine sind weithin sichtbar. Bildnachweis/Lizenz: Sammlung Johannes Lange

Kraftwerk Plessa

Fast zeitgleich mit dem Großkraftwerk Klingenberg in Berlin wurde im Südwesten Brandenburgs das Kraftwerk Plessa errichtet. Von 1927 bis 1992 war es im Dauerbetrieb, frühe Stilllegungspläne verhinderten eine Modernisierung in den 1960er Jahren. Das Kraftwerk ist samt seinen Schornsteinen im Originalzustand erhalten und steht heute stellvertretend für die Stromerzeugung in der Lausitz. Die über hundert Meter hohen Schornsteine dominierten gemeinsam mit hunderten Industriegiganten über Jahrzehnte das Landschaftsbild der Region.

Während die meisten dieser steinernen Zeugen heute verschwunden sind, wird im ältesten Braunkohlekraftwerk der Welt gezeigt, wie seit den 1920er Jahren Braunkohle zu Strom wurde. Der fachkundig geführte „Weg der Kohle“ informiert von der Anlieferung im Außenbunker über das Kesselhaus, zum Turbinentisch bis in die Schaltwarte und den Transformatorenbereich, von wo aus der Strom ans Netz ging.

Das Erlebnis-Kraftwerk Plessa ist eine Empfehlung des Touristischen Netzwerks Industriekultur in Brandenburg und der ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur sowie Teil des ERIH-Netzwerks European Route of Industrial Heritage.

Das Kraftwerks Plessa bei reiseland-brandenburg.de

Das Kraftwerk bei Wikipedia

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