• ehem. Reichsbank Gebäude: Die Reichsbank errichtete ab 1934 einen riesigen Baukomplex am Werderschen Markt

    Die Reichsbank errichtete ab 1934 einen riesigen Baukomplex am Werderschen Markt Bildnachweis/Lizenz: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und BZI, Foto: Andreas Muhs

  • ehem. Reichsbank Gebäude: Das Haus im Jahr 1967, lange Zeit war es auch Sitz der SED

    Das Haus im Jahr 1967, lange Zeit war es auch Sitz der SED Bildnachweis/Lizenz: Bundesarchiv, Bild 183-FO427-202-001 / Koard, Peter / CC-BY-SA

ehem. Reichsbank Gebäude

Das auch als Haus am Werderschen Markt bekannte ehemalige Reichsbank-Gebäude westlich der Spree zählt auch heute noch zu den größten Gebäuden Berlins. Ende der 1930er Jahre als Erweiterung errichtetet, erfuhr das Bauwerk im Laufe der Jahrzehnte verschiedenste Nutzungen. Es war unter anderem Sitz des Zentralkomitees der SED. Heute beherbergen die unzähligen Räume Teile des Auswärtigen Amtes.

Die 1876 gegründete Reichsbank leitete als staatliches Finanzinstitut maßgeblich die Geldpolitik des Deutschen Kaiserreiches. Mit dem Wechsel der verschiedenen politischen Systeme in den darauffolgenden Jahrzehnten änderte sich auch der Name der Reichsbank immer wieder. Die Rolle als zentrale Notenbank blieb ihr jedoch bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs erhalten.

Das Bankenviertel in der Faltmappe „Industriekultur in Berlin“

Broschüre „Haus am Werderschen Markt“ (dt. engl. franz.)

Die Reichsbank-Erweiterung in der Berliner Denkmaldatenbank

Das Haus am Werderschen Markt bei Wikipedia

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