• Haupttelegrafenamt: Das 1910 bis 1916 erbaute Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.

    Das 1910 bis 1916 erbaute Gebäude steht heute unter Denkmalschutz. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

  • Haupttelegrafenamt: Die eingegangen Telegramme wurden per Bote an die Empfängerinnen und Empfänger geliefert.

    Die eingegangen Telegramme wurden per Bote an die Empfängerinnen und Empfänger geliefert. Bildnachweis/Lizenz: CC-BY-SA Bundesarchiv_Bild_183-S99696

Haupttelegrafenamt

Das von der Berliner Oberpostdirektion von 1910 bis 1916 errichtete Haupttelegrafenamt war eines der leistungsfähigsten europäischen Fernmeldeämter. Von hier aus erfolgte auch die Steuerung der militärischen Funkstelle in Königs Wusterhausen und seit 1920 der Großfunkstelle in Nauen. Seit 1919 befand sich in dem Gebäude auch die Stadtrohrpostzentrale, die hausintern noch bis 1977 in Betrieb blieb. Auch das funktechnische Entwicklungszentrum der Deutschen Reichspost hatte hier bis zum Ende der 1920er Jahre seinen Sitz.

Der viergeschossige, vierflügelige Mauerwerksbau im neobarocken Stil umschließt zwei große Lichthöfe, die bis zu ihrer Zerstörung 1944 große Glasdächer überspannten. Der zweigeschossige Sockel aus Trachyttuff hebt sich in relativer Schlichtheit vom Gesamtbau ab. Seit 2001 ist der Gebäudekomplex im Eigentum eines Investors, der neben Büros, Läden und Gastronomie auch die Nutzung als Hotel vorsieht.

Das Haupttelegrafenamt bei Kultur und TechnikTouren

Das Haupttelegrafenamt in der Berliner Denkmaldatenbank

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