• Grenanderhaus, ehem. Verwaltung der BVG: Im Innenhof des Gebäudes sorgt ein Glichrichterwerk für die Energieversorung der umliegenden U-Bahn-Strecken.

    Im Innenhof des Gebäudes sorgt ein Glichrichterwerk für die Energieversorung der umliegenden U-Bahn-Strecken. Bildnachweis/Lizenz: Jörg Zägel, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Grenanderhaus, ehem. Verwaltung der BVG

Im Zuge des Baus der U-Bahn – der heutigen Linien 5 und 8 – entstand 1929/30 in der Nähe des Verkehrsknotenpunkts Alexanderplatz ein Gleichrichterwerk für die Energieversorgung der U-Bahn-Abschnitte. Gleichzeitig plante Architekt Alfred Grenander auf demselben Grundstück ein kombiniertes Büro- und Dienstgebäude für die Berliner Verkehrs Aktiengesellschaft (BVG), das im unteren Stockwerk Geschäftsräumen Platz bot. Das Gebäude ist eine Stahlskelettkonstruktion mit Verblendung aus Muschelkalkplatten und Klinkern an den Brüstungen. Das im Hof gelegene Gleichrichterwerk ist als Querbau zwischen den beiden Flügeln des Büro- und Dienstgebäudes angelegt und von der Straße aus nicht sichtbar.

Mit dem Umzug der BVG-Verwaltung in die Nähe der Jannowitzbrücke 2008 wurde das Haus an der Rosa-Luxemburg-Straße verkauft. Zu den Mietern des sogenannten Grenanderhauses zählen heute unter anderem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. und ein Car-Sharing Unternehmen.

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Die BVG-Verwaltung in der Berliner Denkmaldatenbank

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