• Glühlampen-Viertel: Das Glühlampen-Viertel von Norden, im Hintergrund der Osthafen

    Das Glühlampen-Viertel von Norden, im Hintergrund der Osthafen Bildnachweis/Lizenz: euroluftbild.de / Robert Grahn / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0

  • Glühlampen-Viertel: Eine alte Wagenhalle, geplant vom Architekten Alfred Grenader

    Eine alte Wagenhalle, geplant vom Architekten Alfred Grenader Bildnachweis/Lizenz: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und BZI, Foto: Andreas Muhs

Glühlampen-Viertel

Das als Glühlampen-Viertel und Oberbaum City bekannte Gebiet an der U-Bahn-Station Warschauer Straße ist auf den ersten Blick nur schwer als Fabrikgelände erkennbar. Die Gebäude- und Straßenstruktur erinnert eher stark an die gründerzeitliche Nachbarbebauung. Die Geschossfabriken und Verwaltungsgebäude entstanden ab 1906 für die Deutsche Gasglühlicht AG (DGA). Der Standort war dank U-Bahn- und Bahnanschluss bereits damals bestens angebunden und daher begehrtes Bauland.

Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm die von AEG und Siemens neu gegründete OSRAM GmbH sowohl die Produktion als auch die Gebäude. Während der DDR exportierte NARVA von hier aus seine Produkte in über 50 Länder und fügte dem Turm einen gläsernen Aufbau hinzu. Heute nutzen viele Büros und kleinere Firmen die alten Industriebauten.

Porträt in der Faltmappe „Industriekultur in Berlin“

Das Glühlampenviertel in der Berliner Denkmaldatenbank

Die Oberbaum City bei Wikipedia

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