• Geyer-Werke: Der Eingang zum Werk wird mit fein ausgestalteten Details betont

    Der Eingang zum Werk wird mit fein ausgestalteten Details betont Bildnachweis/Lizenz: Florian Rizek [CC BY-SA 3.0]

  • Geyer-Werke: Eingang der Geyer-Werke.

    Eingang der Geyer-Werke. Bildnachweis/Lizenz: Sven Wolter, Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de via Wikimedia Commons

Geyer-Werke

Der Ingenieur Karl Geyer gründete 1911 die Kino-Kopier-Gesellschaft m.b.H., die erste Filmkopieranstalt Deutschlands. Sein Unternehmen gehörte schon bald zu den führenden Dienstleistern für die Postproduktion. Dabei handelte es sich um die fotografischen Entwicklung von Negativfilmen und die Herstellung von Positivkopien für die immer beliebteren Lichtspielhäuser. Durch die Rationalisierung vormals aufwendiger Kopierprozesse schuf die Gesellschaft neue technische Standards, die für Jahrzehnte gültig blieben. Zahlreiche Kinofilme und Serien gingen bis in die 1990er Jahre aus den Geyer-Werken in die ganze Welt. Nach der Übernahme durch die CineMedia Film AG 1996 versuchte diese die Werke an die Digitalisierung anzupassen, meldete jedoch 2013 Insolvenz an.

Den eindrucksvollen Backsteinbau von 1928 in Neukölln schmücken bis heute vielfach die Worte Geyer-Werke AG. Das Gebäude vom Architekten Otto Salvisberg besticht mit seinen feinen Details und der sachlichen Fassadengliederung.

Die Filmkopieranstalt Geyer-Werke AG in der Berliner Denkmaldatenbank

Die Geyer-Werke bei Wikipedia

 

Kommentar schreiben