• GEMA, Gesellschaft für elektroakustische und mechanische Apparate mbH: Viele der Gebäude der ehemaligen GEMA wurden bereits abgerissen.

    Viele der Gebäude der ehemaligen GEMA wurden bereits abgerissen. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

  • GEMA, Gesellschaft für elektroakustische und mechanische Apparate mbH: Die ehemalige Verwaltung der GEMA wurde 1938/1940 errichtet.

    Die ehemalige Verwaltung der GEMA wurde 1938/1940 errichtet. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

GEMA, Gesellschaft für elektroakustische und mechanische Apparate mbH

Die als Tonstudio erfolgreiche Firma Tonographie der beiden Radio- und Funkenthusiasten Paul-Günther Erbslöh und Hans-Karl von Willisen bekam 1932 Kontakt zur Kieler Nachrichtenmittelversuchsanstalt (NVA) der Marine. Kurz darauf begann in Kooperation mit der NVA die Entwicklung von Geräten für die Funkortungstechnik. Die Kriegsmarine forcierte die Pläne, die von Erbslöh und Wiilisen 1934 gegründete GEMA zum wichtigsten Pionierunternehmen der deutschen Radartechnik auszubauen. Mit ihrer Unterstützung erwarb die Firma ein 36.000 m2 großes Grundstück mit leerstehenden Fabrikgebäuden an der Wendenschlossstraße.

Nach Auflösung der GEMA im Mai 1945 ging daraus 1949 der Volkseigene Betrieb (VEB) Funkwerk Köpenick hervor, eines der bedeutendsten Unternehmen der Funktechnik in der DDR. Der VEB Funkwerk Köpenick stellte Beispielsweise die Funktechnik des Fernsehturms am Alexanderplatz. Nach mehreren Besitzerwechseln wurde der Standort an der Wendenschloßstraße schließlich 2002 aufgegeben. Das Areal wird unter anderem von einem Discounter und einer Autowerkstatt genutzt.

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VEB Funkwerk Köpenick bei Kultur und TechnikTouren

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