• Gebrüder Siemens & Co.: Die ehemalige Verwaltung der Gebr. Siemens & Co. an der Herzbergstraße wurde 1905 errichtet.

    Die ehemalige Verwaltung der Gebr. Siemens & Co. an der Herzbergstraße wurde 1905 errichtet. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

  • Gebrüder Siemens & Co.: Das ehemalige Kulturhaus aus den 1950er Jahren unterhielt die über 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des VEB Elektrokohle Lichtenberg.

    Das ehemalige Kulturhaus aus den 1950er Jahren unterhielt die über 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des VEB Elektrokohle Lichtenberg. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

Gebrüder Siemens & Co.

Auf dem Gelände in Lichtenberg unterhielt Siemens & Halske bereits 1872 eine Produktionsstätte. 1907 erstellte deren als Gebr. Siemens & Co. firmierende Tochtergesellschaft hier einen Neubaukomplex zur Herstellung von Kohlestiften für Bogenlampen, Kohlebürsten für Maschinen und von Siliziumkarbid-Heizstäben. Nach einer Fusion 1928 war der Betrieb, nun unter dem Namen Siemens-Planiawerke AG, der größte europäische Hersteller von Elektrokohlen.

Seit Mai 1945 stand der Betrieb zunächst unter sowjetischer Verwaltung und wurde nach Übergabe an die DDR ab 1954 als Volkseigener Betrieb (VEB) Elektrokohle Lichtenberg geführt. Nach Einstellung der Produktion 1997 blieben unter anderem das ehemalige Verwaltungsgebäude von 1905 und ein Kulturhaus aus den 1950er Jahren erhalten. Nach Abriss der mit Schadstoffen belasteten Produktionsgebäude und Sanierung der kontaminierten Flächen entstand in den verbliebenen Gebäuden 2006 das Asia-Zentrum „Dong Xuan“, der mit sechs Markthallen größte Asiamarkt Berlins.

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Die Siemens-Plania Werke in der Berliner Denkmaldatenbank

VEB Elektrokohle Lichtenberg bei Wikipedia

 

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