• Gartenstadt Marga: Die Gartenstadt Marga zeugt noch immer vom Reichtum der historischen Industrieregion.

    Die Gartenstadt Marga zeugt noch immer vom Reichtum der historischen Industrieregion. Bildnachweis/Lizenz: Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V., Nada Quenzel

  • Gartenstadt Marga: Die Gartenstadt ist von einem Grünring umschlossen, der für Feste und als Spielwiese oder auch Garten genutzt wurde.

    Die Gartenstadt ist von einem Grünring umschlossen, der für Feste und als Spielwiese oder auch Garten genutzt wurde. Bildnachweis/Lizenz: LMBV mbh, Peter Radke

Gartenstadt Marga

Die älteste Gartenstadt Deutschlands wurde zwischen 1907 und 1915 als Arbeiterkolonie der Ilse Bergbau AG in Senftenberg errichtet. Architekt Georg Heinsius von Mayenburg entwarf 78 Häuser in 15 verschiedenen Haustypen und fasste sie als Gartenstadt Marga zusammen. Der Direktor der Ilse Bergabu AG Gottlob Schumann wollte durch die lebenswerten Werksiedlungen seine Belegschaft an das Unternehmen binden und gleichzeitig ihre Lebensqualität steigern. Namensgeber der Gartenstadt war die 1906 erschlossene Grube Marga in Brieske, diese war wiederum nach Schumanns Tochter benannt, die bereits im Kindesalter verstorben war.

Die Anlage ist in Kreisformen um den Marktplatz aufgebaut. Neben Kirche, Schule, Kaufhaus, Ärztehaus und Post wurden auch Bäckerei, Fleischerei und Gasthaus erbaut. Die Siedlung hatte so ihre eigene Infrastruktur. Den Abschluss des Wohngebiets bildet ein Grünring, der einst in verschiedene Funktionsbereiche unterteilt war: Fabrikgarten, Sportplatz, Festwiese und Kindergarten.

Die Gartenstadt Marga ist ein Geheimtipp des Touristischen Netzwerks Industriekultur in Brandenburg und der ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur sowie Teil des ERIH-Netzwerks European Route of Industrial Heritage.

Die Website der Gartenstadt Marga

Die Gartenstadt Marga bei Wikipedia

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