• Gasometer Fichtestraße: Der Fichtebunker im früheren Gasometer

    Der Fichtebunker im früheren Gasometer Bildnachweis/Lizenz: Nikolas Athanasiadis

  • Gasometer Fichtestraße: Das Untergeschoss des Fichtebunkers kann bei Führungen besichtigt werden

    Das Untergeschoss des Fichtebunkers kann bei Führungen besichtigt werden Bildnachweis/Lizenz: Benjamin Fischer

Gasometer Fichtestraße

Kaum ein anderes Bauwerk erlebte so viele verschiedene Nutzungsphasen, die unmittelbar mit der Geschichte Berlins zusammenhängen. Der 1884 errichtete Gasometer mit seiner technisch neuartigen Kuppel versorgte bis 1937 die Gaslaternen von Kreuzberg. Noch im selben Jahr folgte der Umbau zum Mutter-Kind-Bunker mit meterdicken Außenwänden. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges diente er vielen Menschen als Zufluchtsstätte vor den Fliegerangriffen.

Auch nach dem Krieg fanden Bedürftige dort eine Unterkunft. Die Verwendung als Gefängnis, Flüchtlings-, Alters- oder Obdachlosenheim dauerte bis 1963. Danach nutzte die Westberliner Regierung den kühlen Bau als Lager für die Senatsreserve. Heute können die Besucher die Geschichte hier hautnah mittels Führungen erleben.

Das Gasometer Fichtestraße ist Standort der Route der Industriekultur Berlin und Mitglied im ERIH-Netzwerk European Route of Industrial Heritage.

Porträt in den „Studentischen Blättern“

Führungen der Berliner Unterwelten E.V. im Gasometer Fichtestraße

Der Gasometer in der Berliner Denkmaldatenbank

Der Fichtebunker bei Wikipedia

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