• Fernsprechamt Nord: Die expressionistische Fassade ist mit verschiedenen Ornamenten verziert.

    Die expressionistische Fassade ist mit verschiedenen Ornamenten verziert. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

  • Fernsprechamt Nord: Der ehemalige Hofeingang zum Fernsprechamt von der Ziegelstraße aus.

    Der ehemalige Hofeingang zum Fernsprechamt von der Ziegelstraße aus. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

Fernsprechamt Nord

Der Bau des Fernsprechamtes Nord, 1926 nach Plänen von Regierungsbaumeister Felix Gentzen im expressionistischen Stil errichtet, bildete neben dem Postfuhramt und dem Haupttelegraphenamt das dritte Element im ausgedehnten Baukomplex der Deutschen Reichspost an der Oranienburger Straße. Die Reihung aufgelegter Pfeiler und das Farbspiel der gebrannten Backsteine lockern die Fassade optisch auf. Die abstrakten Ornamente erzielen dabei einen expressiven künstlerischen Ausdruck.

Der Neubau des Fernsprechamtes Nord erfolgte, weil das Berliner Fernsprechnetz seit 1922 nach und nach vom Handvermittlungs- auf den Selbstwählbetrieb umgestellt wurde. Zudem erforderte die rasante Zunahme des Telefonverkehrs größeren Platzbedarf für die neue Vermittlungstechnik. Heute bietet das Gebäude großzügig Platz für Seminarräume der Deutschen Telekom AG, für ein Hotel, für Cafés und Restaurants sowie für zahlreiche Büros und Wohnungen.

Das Fernsprechamt Nord bei Kultur und TechnikTouren

Das Fernsprechamt in der Berliner Denkmaldatenbank

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