• Fernsprechamt Moabit: Das 1912 fertiggestellte Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.

    Das 1912 fertiggestellte Gebäude steht heute unter Denkmalschutz. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

  • Fernsprechamt Moabit: 1936 wurde eine Fernseh-Großbildstelle eingerichtet, in der 230 Personen die Wettkämpfe der Olympischen Spiele in Berlin live verfolgen konnten.

    1936 wurde eine Fernseh-Großbildstelle eingerichtet, in der 230 Personen die Wettkämpfe der Olympischen Spiele in Berlin live verfolgen konnten. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

Fernsprechamt Moabit

Bedingt durch das rapide Wachstum des Fernsprechverkehrs waren die 1894 errichteten Bauten des Fernsprechamts 2 in Moabit um 1910 schon wieder zu klein. An deren Stelle errichtete die Deutsche Reichspost nach Plänen von Louis Ratzeburg und Otto Spalding einen 1912 fertiggestellten Neubau. Der durch hohe Fenster und Dachgauben besonders gut belichtete Vermittlungssaal lag im Obergeschoss. Die rote Ziegelfassade erfährt durch verschiedene Schmuckverbände eine Belebung. Auch Schlusssteine, Sohlbänke, Sockel und Gesimse in Sandstein tragen zur aufgelockerten Gestaltung der Fassade bei.

1934 wurde das Gebäude umgebaut, um die bisherige Handvermittlungsstelle in ein Selbstanschlussamt umzuwandeln. In dem nun leer stehenden Vermittlungssaal entstand 1936 eine öffentliche „Fernseh-Großbildstelle”, die bis zu 230 Besuchern die Verfolgung der Olympischen Spiele ermöglichte. Eine frühe Form des heute beliebten Public Viewings.

Das Fernsprechamt Moabit bei Kultur und TechnikTouren

Das Fernsprechamt Moabit in der Berliner Denkmaldatenbank

Kommentar schreiben

Themenrouten:

Vernetzte Stadt

Ortstypen:

Denkmal