• ExRotaprint: Das 1959 fertiggestellte Verwaltungsgebäude von Klaus Kirsten spielt mit Kuben aus Beton und Glas

    Das 1959 fertiggestellte Verwaltungsgebäude von Klaus Kirsten spielt mit Kuben aus Beton und Glas Bildnachweis/Lizenz: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und BZI, Foto: Andreas Muhs

  • ExRotaprint: Architekturausschnitt des denkmalgeschützten Gebäudes der ehem. Rotaprint GmbH.

    Architekturausschnitt des denkmalgeschützten Gebäudes der ehem. Rotaprint GmbH. Bildnachweis/Lizenz: Oimel , CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

ExRotaprint

Das Gelände des früheren Druckmaschinenherstellers Rotaprint im Wedding ist heute als ExRotaprint, einem Modellprojekt für eine gemeinnützige Umnutzung bekannt. Bis Ende der 1980er Jahre produzierte Rotaprint hier Druckmaschinen. Vor allem in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte die 1904 gegründete Firma einen beispielhaften Aufschwung und beschäftigte zeitweise bis zu 1000 Mitarbeiter. In dieser Zeit entstanden auch die auffälligen Verwaltungs-, Büro- und Produktionsbauten aus Beton und Glas des Architekten Klaus Kirsten.

Nach der Insolvenz von Rotaprint wurde das Gelände 1991 unter Denkmalschutz gestellt und vom Bezirk Wedding verwaltet. Initiiert von Künstlern startete ExRotaprint als Initiative der Mieter vor Ort. 2007 erwarb die gemeinnützige GmbH ExRotaprint das 10.000 qm große Gelände mittels eines 99-jährigen Erbbaurechts um es für eine heterogene Nutzung aus Kultur, Gewerbe und Sozialem zu entwickeln.

Porträt in der Faltmappe „Industriekultur in Berlin“

ExRotaprint

Die Rotaprint-Fabrik in der Berliner Denkmaldatenbank

ExRotaprint bei Wikipedia

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