• Elektrizitäts AG Hydrawerk: Das Gebäudeensemble ist heute unter Denkmalschutz gestellt.

    Das Gebäudeensemble ist heute unter Denkmalschutz gestellt. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

  • Elektrizitäts AG Hydrawerk: Die weißen Sprossenfenster erinnern an das nahegelegene  AEG Gerätewerk in der Schwedenstraße, das ebenfalls von Ernst Ziesel erbaut wurde.

    Die weißen Sprossenfenster erinnern an das nahegelegene AEG Gerätewerk in der Schwedenstraße, das ebenfalls von Ernst Ziesel erbaut wurde. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

Elektrizitäts AG Hydrawerk

Das Fabrikationsprogramm der 1899 gegründeten Firma Hydra-Werke Krayn & König umfasste bis in die 1920er Jahre hauptsächlich galvanische Elemente für Telephonie- und Telegraphie-Anlagen. Der Firmenname leitet sich von der vierköpfigen Wasserschlange der griechischen Mythologie ab, die auch als Warenzeichen des Unternehmens diente. Nach der Übernahme 1925 durch die Allgemeine Elektricitäts Gesellschaft (AEG), fiel die Entscheidung, sich ausschließlich auf die Kondensatoren-Produktion zu fokussieren. Daraufhin ließen die Firmeninhaber nach Plänen des Architekten Ernst Ziesel 1928 eine neue Fabrik in Berlin-Gesundbrunnen errichten. Der fünfgeschossige Bau fällt durch die zurückgestaffelten oberen Stockwerke auf. Die Fenster sind scharf in die glatte Klinkerfassade des Stahlskelettbaus eingeschnitten.

Die Hydra Components GmbH hat ihren Hauptsitz heute in Tschechien und stellt noch immer Kondensatoren her. Das Fabrikgelände in Berlin wird mittlerweile von einem Einrichtungsmarkt, einem Discounter und verschiedenen Beratungszentren genutzt.

Die Website der Hydra Components GmbH

Die Elektrizitäts AG Hydrawerk bei Kultur und TechnikTouren

Das AEG-Hydra-Werk in der Berliner Denkmaldatenbank

 

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