• ehem. RAW I: Das Betriebsgelände ist Sitz der BSW-Gruppe „Bahnstromanlagen der Berliner S-Bahn“

    Das Betriebsgelände ist Sitz der BSW-Gruppe „Bahnstromanlagen der Berliner S-Bahn“ Bildnachweis/Lizenz: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und BZI, Foto: Andreas Muhs

  • ehem. RAW I: Ein Quecksilberdampf-Glaskolbengleichrichter aus der Sammlung

    Ein Quecksilberdampf-Glaskolbengleichrichter aus der Sammlung Bildnachweis/Lizenz: BSW Gruppe Bahnstromanlagen S-Bahn, Bildarchiv

ehem. RAW I

Die Abkürzung RAW für Reichsbahn-Ausbesserungswerke war vor allem während der DDR-Zeit sehr gebräuchlich, stammt aber noch aus Kaiserzeiten. Das Gelände der ehemaligen Eisenbahnhauptwerkstatt I neben der Ostbahn erstreckt sich von der Modersohnbrücke bis zum Ostkreuz. Ab 1870 baute die Bahn auf dem großzügigen Gelände erste Werkstätten für die Wartung der Züge. Es entstanden immer mehr Bauten, unter anderem auch Wohn- und Verwaltungsgebäude. Die heute noch vorhandenen Einrichtungen sind teilweise in Betrieb oder an Fremdnutzer vermietet.

Mit der Elektrifizierung der Berliner S-Bahn in den 1920er Jahren entwickelte sich das Gelände zu einem wichtigen Knotenpunkt. Es entstand eine Werkstätte für die elektrischen Anlagen der Bahnstromversorgung und das Schalt- und Gleichrichterwerk Markgrafendamm. In zwei nicht mehr gebrauchten Werkstatthallen informiert heute die BSW-Gruppe Bahnstromanlagen S-Bahn interessierte Besucher über die Stromversorgung der Berliner S-Bahn.

Porträt in der Faltmappe „Industriekultur in Berlin“

Werkstatthalle in der Berliner Denkmaldatenbank

Eisenbahnausbesserungswerk in der Berliner Denkmaldatenbank

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