• ehem. Verstärkeramt: Verstärkeramtsgebäude, getarnt als Wohnhaus

    Verstärkeramtsgebäude, getarnt als Wohnhaus Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

  • ehem. Verstärkeramt: Gelände des Verstärkeramtes, nach dessen Abrisses 2013.

    Gelände des Verstärkeramtes, nach dessen Abrisses 2013. Bildnachweis/Lizenz: Norhei, CC BY-SA 3.0 Unported via Wikimedia Commons

ehem. Verstärkeramt

Im Zuge der Wiederaufrüstung unter dem NS-Regime ließ die Reichspost-Direktion Berlin in den Jahren 1935/36 in einem Wohngebiet im Berliner Westend neue Gebäude für ein Verstärkeramt für Telefongespräche errichten. Neben umfangreichen Bunkeranlagen entstand auf dem Grundstück auch ein Sendergebäude, das perfekt als Wohnhaus getarnt war.

1946 suchte die britische Militärregierung einen Standort für eine Sendestation des British Forces Network (BFN) im britischen Sektor Berlins, dafür bot sich das Areal in der Stallupöner Allee an. Als die mit der Ausführung beauftragte Behörde konzipierte die Reichspost-Oberdirektion Hamburg gleich zwei neue Sender: einen für den Nordwestdeutschen Rundfunk und einen für das Programm des BFN. Ende 1953 übergab der Nordwestdeutsche Rundfunk die Anlage an den neu gegründeten Sender Freies Berlin (SFB), der die Rundfunksendeanlage in der Stallupöner Allee noch bis 2006 betrieb. 2013 wurde dem Sendergebäude der Denkmalstatus aberkannt und es wurde abgerissen, um Platz für ein Neubauprojekt zu schaffen.

Das Verstärkeramt bei Kultur und TechnikTouren

Verstärkeramt für Telefongespräche mit Bunkeranlagen und Wohnhaus der Reichs-Postdirektion Berlin in der Berliner Denkmaldatenbank

Der Sender Berlin-Stallupöner Allee bei Wikipedia

 

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