• Deutsche Philips GmbH (Apparatefabrik Berlin): Das Herz der Philips-Apparatefabrik ist die beliebig unterteilbare große Werkshalle mit einem zweistöckigen Kopfbau für Betriebsbüros und Nebenräume wie Waschräume und Garderoben für die Belegschaft.

    Das Herz der Philips-Apparatefabrik ist die beliebig unterteilbare große Werkshalle mit einem zweistöckigen Kopfbau für Betriebsbüros und Nebenräume wie Waschräume und Garderoben für die Belegschaft. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

  • Deutsche Philips GmbH (Apparatefabrik Berlin): In Tempelhof produzierte Philips ab 1955 Plattenspieler, Tonbandgeräte und Ventilatoren.

    In Tempelhof produzierte Philips ab 1955 Plattenspieler, Tonbandgeräte und Ventilatoren. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

Deutsche Philips GmbH (Apparatefabrik Berlin)

Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg war die deutsche Tochtergesellschaft des niederländischen Philips-Konzerns mit einer Produktionsstätte in Berlin vertreten. 1955 ließ das Unternehmen auf einem 23.000 m² großen Grundstück in Berlin-Mariendorf einen neuen zusammenhängenden Fabrikations- und Verwaltungskomplex für die Produktion von Schallplatten- und Tonbandgeräten errichten. Zur Straßenseite wird die Fertigungshalle durch einen zweistöckigen Kopfbau abgeschlossen, in dem Betriebsbüros und Nebenräume untergebracht waren. Ein Verwaltungsgebäude, ein großes Kantinengebäude sowie Kesselhaus, Transformatorenstation, Werkstatträume und Garagen komplettierten die bauliche Anlage.

Nach Verlagerung der Phonogeräte-Produktion nach Wetzlar übernahm 1981 der Büromaterial- und Lernmittelhersteller Herlitz AG den Komplex. 1993 stellte auch Herlitz seine Produktion ein. Heute haben sich in den Gebäuden neben einer Kaffeerösterei und einer Backwarenfabrik zahlreiche andere Gewerbebetriebe angesiedelt.

Die Deutsche Philips GmbH bei Kultur und TechnikTouren

Die Philips Apparatefabrik in der Berliner Denkmaldatenbank

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