• Deutsche Fernkabel-Gesellschaft mbH: Die Jahreszahlen über dem Eingang erinnern an die Bombentreffer und den Wiederaufbau des Gebäudes im Zweiten Weltkrieg.

    Die Jahreszahlen über dem Eingang erinnern an die Bombentreffer und den Wiederaufbau des Gebäudes im Zweiten Weltkrieg. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

  • Deutsche Fernkabel-Gesellschaft mbH: Während der Olympischen Spiele in Berlin 1936 war in dem Gebäude das erste Fernsehstudio untergebracht.

    Während der Olympischen Spiele in Berlin 1936 war in dem Gebäude das erste Fernsehstudio untergebracht. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

Deutsche Fernkabel-Gesellschaft mbH

Die als Tochtergesellschaft der Deutschen Reichspost und der großen Nachrichtenkabelproduzenten gegründete Deutsche Fernkabel-Gesellschaft mbH bezog 1929 ihren neuen Firmensitz in der Rognitzstraße im Berliner Westend. Ihre Aufgabe bestand darin, ein Fernkabelnetz für den Telefonverkehr aufzubauen. Zur Zeit der Olympischen Spiele 1936 war in dem Gebäude, das in der Nähe des Olympiastadions liegt, das erste Fernsehstudio untergebracht. Die Reichsadler-Plastik mit den Jahresangaben 1941 und 1942 im Tympanon über dem Eingang erinnert daran, dass das Gebäude nach einem Bombentreffer repariert wurde und die technischen Anlagen 1942 erneut in Betrieb gehen konnten.

Das sechsgeschossige Gebäude mit dem schlanken Treppenaufgang im Norden wird heute unter anderem von der Deutschen Telekom AG genutzt. Auch dem Netzwerk „Berlin hilft“ stehen in dem Gebäude Räume zur Verfügung gestellt, in denen seit 2015 Asylbewerberinnen und -bewerber Zuflucht finden.

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