• DEGEA AG /Ausländerbehörde: Das Gebäude wurde 1987 grundlegend saniert.

    Das Gebäude wurde 1987 grundlegend saniert. Bildnachweis/LizenzGerd Pofahl CC BY-SA 3.0

  • DEGEA AG /Ausländerbehörde: Die großen Fenster lassen viel natürliches Licht in die Räume.

    Die großen Fenster lassen viel natürliches Licht in die Räume. Bildnachweis/Lizenz: Wikimedia Commons: Kubrak CC0

DEGEA AG /Ausländerbehörde

Das Gebäude am Friedrich-Krause-Ufer, errichtet 1938, diente der DEGEA AG als Produktionsstätte für Glühlampen. Die DEGEA AG entstand 1934 als Zusammenschluss des Degussa-Konzerns und der Auer-Lichtgesellschaft AG, die bereits seit 1892 Glühlampen produziert hatte. Der Neubau orientiert sich mit seinem klaren Aufbau und der Verwendung von Glas und Stahl an der Bauhaus-Architektur. Vor der Realisierung des Projekts musste Architekt Egon Eiermann die Entwürfe dem Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt Albert Speer vorlegen. Die Zustimmung erfolgte nur mit der Auflage, dass das Gebäude abgerissen und dem geplanten Nordbahnhof weichen müsste. Dazu kam es jedoch nie.

In dem Fabrikbau wurden Produktionsstätten, Verwaltungsräume und Laboratorien eingerichtet, in denen bis 1992 Glühlampen produziert wurden. Heute wird das Gebäude als Sozialhilfestelle für Asylbewerber (Ausländerbehörde) genutzt.

Die Auer-AG in der Berliner Denkmaldatenbank

Die Auergesellschaft bei Wikipedia

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