• C. Lorenz AG: Auf der gegenüberliegenden Seite des Teltowkanals entstand 1938 bis 1941 ein weiteres Fabrikgebäude.

    Auf der gegenüberliegenden Seite des Teltowkanals entstand 1938 bis 1941 ein weiteres Fabrikgebäude. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

  • C. Lorenz AG: Die Neubauten der C. Lorenz AG wurden 1916 bis 1918 erbaut.

    Die Neubauten der C. Lorenz AG wurden 1916 bis 1918 erbaut. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

C. Lorenz AG

Die 1880 von dem Mechaniker Carl Lorenz gegründete Telegrafenbauanstalt entwickelte sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer der weltweit führenden Firmen der Funk- und Fernmeldetechnik und Nachrichtengeräte-Industrie. Schon vor dem Ersten Weltkrieg belieferte das seit 1906 als Aktiengesellschaft organisierte Unternehmen Heer und Marine mit funktechnischen Anlagen. Angesichts des immensen Produktionsanstiegs ließ das Unternehmen in den Jahren 1916/18 nach Plänen von Karl Stodieck einen aus fünf Trakten bestehenden Stahlbetonskelettbau am Tempelhofer Ufer errichten.

Seit 1935 profitierte die C. Lorenz AG erneut von der Aufrüstung der deutschen Wehrmacht. Zur Erweiterung der Produktion entstand auf der gegenüber liegenden Seite des Teltowkanals von 1938 bis 1941 ein monumentaler Neubaukomplex. 1948 verlegte die C. Lorenz AG ihren Sitz nach Stuttgart und fusionierte 1958 mit der Standard Elektrizitäts-Gesellschaft AG und der Mix & Genest AG zur Standard Elektrik Lorenz AG (SEL) auf. Trotz größerer Kriegszerstörungen blieb der riesige Gebäudekomplex weitgehend erhalten und dient heute Gewerbehöfen als Domizil.

Die C. Lorenz AG bei Kultur und TechnikTouren

Die C. Lorenz AG in der Berliner Denkmaldatenbank

Die C. Lorenz AG bei Wikipedia

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