• Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz): Originale Tuchmacherwerkstätten erzählen die Geschichte des Tuchmacherhandwerks.

    Originale Tuchmacherwerkstätten erzählen die Geschichte des Tuchmacherhandwerks. Bildnachweis/Lizenz: BrandenburgischesTextilmuseum Forst

  • Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz): Das Brandenburgische Textilmuseum befindet sich in der 1897 errichteten Tuchfabrik Daniel Noack.

    Das Brandenburgische Textilmuseum befindet sich in der 1897 errichteten Tuchfabrik Daniel Noack. Bildnachweis/Lizenz: BrandenburgischesTextilmuseum Forst

Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)

Anfang des 20. Jahrhunderts war die Kleinstadt Forst im Südosten Brandburgs Zentrum der Textilindustrie. Bereits im 15. Jahrhundert war das Textilgewerbe ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Mit der Industriellen Revolution und der Maschinisierung der Textilindustrie im 19. Jahrhundert begann eine Hochphase, die 150 Jahre Bestand haben sollte. In Anlehnung an den erfolgreichen Exporteur in England wurde Forst auch Deutsches Manchester genannt. Nach der Wiedervereinigung 1990 wurden viele der Tuchfabriken geschlossen und die Textilindustrie in Forst verlor an Bedeutung.

Das Brandenburgische Textilmuseum Forst erzählt die Geschichte des Tuchmacherhandwerks, die eng mit der Entwicklung der Stadt verknüpft ist. In einer Schauwerkstatt werden mechanische und handwerkliche Prozesse der Tuchherstellung an historischen Handgeräten und Maschinen gezeigt.

Das Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz) ist ein Geheimtipp des Touristischen Netzwerks Industriekultur in Brandenburg und Teil des ERIH-Netzwerks European Route of Industrial Heritage.

Website des Textilmuseums

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