• AEG-Versuchstunnel: Nur noch ein kleiner Teil der ehemaligen Fabrikstadt blieb erhalten.

    Nur noch ein kleiner Teil der ehemaligen Fabrikstadt blieb erhalten. Bildnachweis/Lizenz: © Berliner Unterwelten e.V., Holger Happel

  • AEG-Versuchstunnel: Der

    Der "erste U-Bahntunnel Deutschlands" ist seit April 2017 wieder zugänglich. Bildnachweis/Lizenz: © Berliner Unterwelten e.V., Holger Happel

AEG-Versuchstunnel

Ab 1894 errichtete die AEG südlich des Humboldthains eine Großmaschinenfabrik, die unter namhaften Architekten wie Franz Schwechten und Peter Behrens nach und nach zu einer regelrechten Fabrikstadt erweitert wurde. Um die Apparatefabrik an der Ackerstraße anzubinden, baute man einen 295 Meter langen Tunnel, durch den elektrisch angetriebene Züge Arbeiter und Material zwischen beiden Standorten beförderten. Gleichzeitig wollte man beweisen, dass eine unterirdische Röhrenbahn nach Londoner Vorbild auch in Berlin realisierbar wäre.

1984 wurde der AEG-Standort geschlossen und etliche Gebäude abgerissen. In den verbliebenen, denkmalgeschützten Fabrikgebäuden ist heute u.a. ein Gründerzentrum untergebracht. Der Tunnel stand zeitweise unter Wasser und wurde erst durch die Berliner Unterwelten e.V. wieder zugänglich gemacht.

Website des Berliner Unterwelten e.V.

AEG am Humboldthain in der Berliner Denkmaldatenbank

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