• AEG Telefunken-Gerätefabrik: Das Gebäude liegt direkt am U-Bahnhof Osloer Straße.

    Das Gebäude liegt direkt am U-Bahnhof Osloer Straße. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

  • AEG Telefunken-Gerätefabrik: Die kleinen Fenstergruppen strukturieren die Fassade.

    Die kleinen Fenstergruppen strukturieren die Fassade. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

AEG Telefunken-Gerätefabrik

Da die Anforderungen an die Produktion elektrotechnischer Geräte während der Kriegsvorbereitungen enorm wuchsen, ließ die Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) für ihre Tochterfirma Telefunken in den Jahren 1939/41 einen Neubau in Massivbauweise einzig für Wehrmachts-Funk- und -Fernsprecheinrichtungen bauen. Das Gebäude vermittelt eher den Eindruck eines großen Bürgerhauses als den einer Fabrikanlage. Der Architekt Ernst Ziesel wählte Gruppen von relativ kleinen, hochrechteckigen Fenstern mit Sprossenteilung. Auch wirken das gebänderte Obergeschoss und das große, mit Dachgauben versehene Schieferdach erhaben traditionalistisch.

1949 bezog die Gerätefertigung von Telefunken wieder das Gebäude und produzierte dort bis in die 1980er Jahre. Die danach eingerichteten Gewerberäume werden heute von einer sozialen Einrichtung, einem Tischtennis-Center, verschiedenen Ingenieur- und Architekturbüros und zahlreichen Administrationsfirmen genutzt.

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