• AEG-Humboldthain: Das weitläufige Gelände mit Gewerbe und Forschung hat seinen industriellen Charme erhalten

    Das weitläufige Gelände mit Gewerbe und Forschung hat seinen industriellen Charme erhalten Bildnachweis/Lizenz: GSG Berlin

  • AEG-Humboldthain: Die ehemalige Montagehalle für Großmaschinen erinnert äußerlich an die Turbinenfabrik in Moabit

    Die ehemalige Montagehalle für Großmaschinen erinnert äußerlich an die Turbinenfabrik in Moabit Bildnachweis/Lizenz: Florian Rizek CC BY-SA 3.0

AEG-Humboldthain

Die eindrucksvollen Backsteingebäude neben dem Volkspark Humboldthain zeugen noch von der ehemaligen Größe der Anlage. Ende des 19. Jahrhunderts begann die AEG hier aufgrund der verkehrsgünstigen Lage mit dem Bau von Großmaschinen- und Hochspannungsfabriken. Der kontinuierlichen Ausdehnung des Werksgeländes bis etwa 1940 fielen auch einige Mietshäuser zum Opfer.

Klar zu erkennen ist ein Bruch in der Architektursprache zwischen historisierenden Anfangsbauten und späteren sachlicheren Bauten. Mit der Berufung von Peter Behrens 1907 zum künstlerischen Beirat der AEG setzte sich eine neue Architektursprache durch, welche die Konstruktion als Teil der Gestaltung verstand. Nach der schrittweisen Einstellung der Produktion um 1980 verschwanden einige der Industriebauten. Die übrigen Gebäude werden heute als Gewerbehöfe vermarktet und unter anderem von der TU Berlin für Forschungszwecke genutzt.

Das Areal Gesundbrunnen in der Faltmappe „Industriekultur Berlin“

Die AEG am Humboldhain in der Berliner Denkmaldatenbank

Eintrag auf visitBerlin

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