• AEG Glühlampenwerk: Der Architekt des fünfstöckigen Gebäudes ist Johannes Kraaz.

    Der Architekt des fünfstöckigen Gebäudes ist Johannes Kraaz. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

  • AEG Glühlampenwerk: Die Raumaufteilung des Gebäudes war veränderbar und konnte so immer an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden.

    Die Raumaufteilung des Gebäudes war veränderbar und konnte so immer an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

AEG Glühlampenwerk

Der zwischen 1904 und 1912 errichtete fünfstöckige rote Ziegelbau ist ein frühes Zeugnis für die reformierte Industrie-Architektur zu Beginn des 20. Jahrhunderts, deren Zweckbestimmung nach außen sichtbar sein sollte. Die Geschossflächen blieben frei von massiven Einbauten. Sie sind nur durch eine Stützenreihe unterteilt, wodurch die Produktion rasch an veränderte Bedingungen anzupassen war. Nachdem unter Beteiligung der Allgemeinen Elektricitäts Gesellschaft (AEG) die Osram GmbH KG gegründet worden war, konzentrierte das neue Unternehmen hier die Massenfabrikation von Sockeln für die Lampenfertigung. 1939 übernahm dann die Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH die Produktionsstätte zur Herstellung von Elektronenröhren. Das Werk war die größte Röhrenfabrik Europas.

Ab 1955 konnte Telefunken auch seine Arbeit in der Radartechnik wieder aufnehmen und fusionierte 1967 mit der AEG. Nach der Standortaufgabe in Moabit bezog 2005 das JobCenter Berlin-Mitte den imposanten Gebäudekomplex.

Der Beusselkiez in der Faltmappe „Industriekultur Berlin“

Das AEG Glühlampenwerk bei Kultur und TechnikTouren

Das AEG Glühlampenwerk in der Berliner Denkmaldatenbank

Osram bei Wikipedia

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