• AEG Apparatefabriken Treptow: Blick auf den S-Bahnhof Treptower Park. Im Hintergrund das VEB Elektro-Apparate-Werk J.W.Stalin.

    Blick auf den S-Bahnhof Treptower Park. Im Hintergrund das VEB Elektro-Apparate-Werk J.W.Stalin. Bildnachweis/Lizenz: Bundesarchiv, Peter-Heinz Junge CC-BY-SA-3.0

  • AEG Apparatefabriken Treptow: In dem Gebäudekomplex befinden sich heute Büroflächen.

    In dem Gebäudekomplex befinden sich heute Büroflächen. Bildnachweis/Lizenz: Norbert Gilson

AEG Apparatefabriken Treptow

1926 erwarb die Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) in der Nähe des damaligen Stadtbahnhofs Treptow ein von der Spree und der Hoffmannstraße umschlossenes Grundstück und ließ dort nach Entwürfen von Ernst Ziesel Fabrikgebäude für die Apparatefabriken Treptow errichten. In dem achtgeschossigen Gebäude mit massigem Eckturmkörper wurde ein Großteil des Spektrums der damaligen Elektroapparate- und Messgeräte-Technik gebaut. Von 1937 bis 1945 diente die Fabrik der Rüstungsproduktion, nahm aber zum Ende des Krieges die vorherige Produktion wieder auf.

In der DDR produzierte das Werk unter VEB – Elektro-Apparate-Werke Berlin-Treptow unter anderem Rundfunk- und Stereoanlagen der Spitzenklasse und auch die Computerherstellung setzte ab den 1970er Jahren ein. Bis 1961 trug das Werk den Beinamen J.W. Stalin, als die Verehrung des ehemaligen Generalsekretär der UdSSR zurückging, wurde das Werk nach dem ersten Reichspräsidenten der Weimarer Republik Friedrich Ebert umbenannt. als Die Treuhand übernahm den Betrieb nach der Wende und wandelte ihn in die EAW (Elektro-Apparate-Werke) Berlin GmbH um. 1993 wurde der Komplex privatisiert und bietet seitdem verschiedensten Verwaltungsfirmen lichte, großräumige Unterkünfte.

Die AEG Apparatefabriken Treptow bei Kultur und TechnikTouren

Die Elektro-Apparate-Werke in der Berliner Denkmaldatenbank

Elektro-Apparate-Werke Berlin-Treptow bei Wikipedia

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